Themenfelder

Der Wettbewerb möchte unter dem Motto „Ländliche Räume: produktiv und innovativ“ Aktivitäten aufspüren, in denen ländliche Räume als Standort geschätzt und regionale Ressourcen, Potenziale und Begabungen betont werden. Einreichungen waren in drei Themenfeldern möglich.

Themenfeld 1 – Neu gedacht: Arbeitskräfte und Arbeitsplätze

 Attraktive Arbeitsplätze und qualifizierte Arbeitskräfte – davon hängen die Entwicklungsmöglichkeiten ländlicher Räume als Wirtschafts- und Wohnstandorte entscheidend ab. Wettbewerbsbeiträge im Themenfeld 1 zeigen, wie durch bessere Bildungsangebote und attraktive Arbeitsangebote dem Fachkräftemangel entgegengewirkt und Ausbildungs- und Arbeitsplätze gesichert werden können. Solche Aktivitäten können sich beispielsweise auf die gezielte Ansprache von Arbeitskräften oder Bildungswanderern beziehen. Oder sie zeigen, wie regionale Bildungsangebote verbessert, ansässige Jugendliche durch attraktive Angebote in der Region gehalten, Flüchtlinge in den regionalen Arbeitsmarkt integriert, die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie gestärkt und Möglichkeiten der Flexibilisierung genutzt werden können.

Themenfeld 2 – Nachhaltig: Wirtschaften

Nachhaltige Formen des Wirtschaftens setzen an den lokalen Ressourcen und Potenzialen der ländlichen Räume an, aktivieren diese und nutzen sie veranwortungsvoll. Wettbewerbsbeiträge im Themenfeld 2 stellen wirtschaftliche Aktivitäten vor, die mit ihren Produkten, Vermarktungs- und Vertriebsstrukturen einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leisten und den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen ernst nehmen. Sie zeigen zugleich, wie damit ein Mehrwert für die ländliche Entwicklung erzielt wird. Angesprochen sind beispielsweise einzelne Betriebe und Unternehmenskooperationen mit innovativen Geschäftsideen oder Gründungen, die aus zivilgesellschaftlicher Initiative hervorgehen, ebenso wie unterschiedliche Maßnahmen, die geeignet sind, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Tragfähigkeit der ländlichen Räume zu stärken.

Themenfeld 3: – Belebt: StandOrte

Ehemals landwirtschaftliche oder gewerblich genutzte Gebäude und Flächen werden vielerorts nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck gebraucht. Wettbewerbsbeiträge im Themenfeld 3 zeigen, wie durch neue Nutzungen leerstehender Gebäude und brachgefallener Flächen die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten ländlicher Räume gestärkt werden. Solche Aktivitäten können sich beispielsweise auf die Schaffung neuer Orte für Existenzgründer oder von Standorten für Betriebe, die aus den Ballungsräumen verdrängt werden, beziehen. Gesucht sind auch neue Angebote der Daseinsvorsorge sowie kreative Zwischennutzungen oder gemeinschaftlich zu nutzende Infrastrukturen wie beispielsweise offene Werkstätten.